Acker-WachtelweizenDer Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense) ist eine Pflanze der Gattung Wachtelweizen (Melampyrum) und gilt als Unkraut. Seinen Namen bekam er aufgrund einer angeblichen Vorliebe von Wachteln für die Samen dieser Pflanze. Diese Vorliebe ist wissenschaftlich jedoch nicht belegt. Hingegen sind Hummeln auf dieser Pflanze häufig anzutreffen und die ölhaltigen Samen ziehen Ameisen an.

Der Acker-Wachtelweizen ist in fast ganz Europa verbreitet, ist aber heutzutage nicht mehr auf Ackerfeldern anzutreffen, da moderne Landwirtschaftsmaschinen, sein Aufkommen verhindern. Dies dient dem Zweck, die Verunreinigung des Mehls durch diese parasitäre Pflanze zu verhindern. Dies ist nicht zuletzt deswegen wichtig, weil der Acker-Wachtelweizen, wie überhaupt alle Mitglieder der Gattung Wachtelweizen, leicht giftig ist.

Diese Pflanze bevorzugt einen kalkhaltigen Grund, der viel von der Sonne beschienen wird. Man kann den Acker Wachtelweizen vor allem an Wegesrändern und auf Brachflächen antreffen. In Deutschland ist der Acker-Wachtelweizen fast ausschließlich in den südlichen Regionen anzutreffen, während er im Norden selbst bis nach Schweden hin wächst.

Der Acker-Wachtelweizen wird etwa 15-35cm groß und weißt neben einem behaarten Stängel sowohl Blätter mit glattem Rand als auch solche mit Zähnen auf. Die Anordnung der Blätter ist gegenständig und sie sehen mit ihrer purpurnen Farbe sehr schön aus. Die Blütezeit des Acker-Wachtelweizens liegt zwischen Mai und August.

LeinkrautDas echte Leinkraut, dessen wissenschaftliche Bezeichnung „Linaria vulgaris“ lautet, ist eine Wildblume aus der Gattung der Leinkräuter und gehört zu der Familie der Wegerichgewächse. Allein auf der nördlichen Halbkugel werden über 150 verschiedene Arten des Leinkrautgewächses gezählt. Das mehrjährige, echte Leinkraut wird bis zu 60 Zentimetern hoch und wächst in kleinen Gruppen. Während der Blütezeit, von Juni bis September, entwickelt die Pflanze immer wieder leuchtend gelbe, prächtige Blüten. Umgangssprachlich wird sie auch als Frauenflachs, gemeines Leinkraut, als Marienflachs, Froschmaul oder kleines Löwenmaul bezeichnet.

KönigskerzeKönigskerzen tragen ihren königlichen Namen, weil sie geradewegs bis zu zwei Meter hoch wachsen und dabei recht „königlich“ wirken. Zur Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae) gehörig bilden sie mit weltweit insgesamt etwa 360 Arten eine Pflanzengattung, deren Mitglieder sich untereinander alle sehr ähnlich sind.

Die Königskerze ist auch unter anderen Namen bekannt, wie es oft bei Heilpflanzen, die im Volk verwendet wurden, der Fall ist: Himmelsbrand, Wollkraut, Wetterkerzen, Johanniskerze und Winterblom sind einige dieser im Volksmund bekannten Namen. Wenn man sie in manchen Gegenden auch „Fackelkraut“ nennt, dann liegt das daran, dass diese Pflanze früher tatsächlich, in Teer getaucht und angezündet, als Fackel verwendet wurde.

Persischer EhrenpreisDer Persische Ehrenpreis trägt den botanischen Namen Veronica persica und gehört zu den einjährigen Pflanzen. Die Heimat des Persischen Ehrenpreises ist der Kaukasus, in Europa wurde die Pflanze erst um 1805 kultiviert und breitete sich dann durch eine Verwilderung aus. Heute wird sie gern als Zierpflanze in Gärten und als Schmuck in öffentlichen Anlagen gepflanzt, in der Regel verbreitet sich der Persische Ehrenpreis aber selbstständig und sucht sich geeignete Wuchsstellen aus. Um ideal gedeihen zu können, benötigt der Persische Ehrenpreis einen nährstoffreichen Boden an einem sonnigen Ort, ideal geeignet sind Weinberge, Felder und große Gärten. Botaniker haben heraus gefunden, dass wild wachsender Ehrenpreis in der Lage ist, lehmhaltigen Boden anzuzeigen.