Busch-WindröschenDas Busch-Windröschen ist in wilder Form vor allem in Europa weit verbreitet, wo es im Frühjahr mit seinen großen, weißen Blütensternen auf grünen Blättern richtige Blütenteppiche in Wäldern ausbildet. Häufig wird es auch als Zierpflanze im Garten verwendet, wo es am besten an ungestörten Plätzen unter Gehölzen gepflanzt wird, um eine prächtige Entwicklung zu gewährleisten.

ChristroseBlüten im Schnee

Die Christrose gehört zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfußgewächse) und zählt zur Gattung der Nieswurz (Helleborus).

Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich in Mitteleuropa und Südeuropa.
Als Wildwuchs findet man sie in Deutschland allerdings nur in Bayern, besonders in den Gebirgen um das Berchtesgadener Land, da sie einen gebirgigen Standort bevorzugt. Sie wächst meist in einer Höhe bis zu 2000 Metern und liebt kalkhaltige Böden. Doch auch dort findet man die Christrose nur noch selten. Sie wird deswegen als gefährdet Pflanze eingestuft und in der roten Liste geführt.

Fruehlings-AdonisroeschenEinst allgegenwärtig, heute vielerorts ausgerottet!

Das in seinen Ansprüchen eigentlich weitgehend bescheidene Frühlings-Adonisröschen - botanisch Adonis vernalis genannt - zählte in Deutschland ursprünglich zu den verbreitetsten wildwachsenden Frühlingsblühern und besiedelte insbesondere arme, häufig kalkhaltige Böden, wie etwa Trockenwiesen und Feldraine, sonnige Fels- und Sandböden. gelegentlich auch Getreidefelder. Mit zunehmend intensiver landwirtschaftlicher Nutzung, Ausräumung von Feldrainen im Zuge von Flächenvergrößerungen und auch Überdüngung von Brachflächen wurden die Bestände immer mehr zurückgedrängt, so dass das Adonisröschen heute zu den geschützten Arten zählt.

KüchenschelleDie Küchenschelle ist ein krautartiges Gewächs, das zur Blütezeit etwa 15 Zentimeter und zur Fruchtzeit um die 40 Zentimeter hoch wird. Die rosettenförmig angeordneten Laubblätter erscheinen mit den Blüten. Von März bis Ende April / Anfang Mai blüht die Küchenschelle violett, als Zierpflanze gibt es auch Sorten die weiß oder rot blühen. An den leicht gebogenen Stengeln hängen die glockenförmigen Blüten, die stark gefiederten Blätter werden bis zu fünf Zentimeter hoch. Aus den buschigen, grauen Samenstände heraus, verweht der Wind die Samen in alle Richtungen

LeberblümchenDas Leberblümchen, unter Botanikern auch als Hepatica nobilis bezeichnet. Es wir in die Familie der sogenannten Hahnenfußgewächse eingeordnet.
Aufgrund der Anatomie gehört das Hahnenfussgewächs zur Klasse der zweikeimblättrigen Pflanzen, zur Untergruppe der Bedecktsamer.

Die Pflanze ist ein Frühblüher, sie zeigt sich im als erster blühende Pflanze. Die Blütezeit umfasst einen Zeitraum von März bis April, also eher die Frühlingsmonate. Die Blütezeit beträgt nur eine Woche.

Vom äusseren Bau erscheint das Leberblümchen als dichtes, krautiges Gewachs. Die Pflanze wird nicht sehr hoch, hält sich eher am Boden. Mit etwa nur 10 bis 25 cm Wuchshöhe ist sie eine flache Pflanze.

kein Bild vorhandenDie Grüne Nieswurz (Helleborus viridis), gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und ist eine zwischen 15 bis 40 Zentimeter groß werdende, mehrjährige krautartige Pflanze. Sie verfügt über wintergrüne, sieben bis elffach geteilte und lanzettförmige Laubblätter. Zu erkennen ist sie an ihren grünen Blüten mit den 5 Blütenblättern. Die Blütenstängel sind sehr oft verzweigt und haben an der Verzweigung ein geteiltes Hochblatt. Früher wurde die Grüne Nieswurz überwiegend zur Heilung von Vieh in Bauerngärten angebaut. Die Grüne Nieswurz ist genau wie alle anderen Arten eine Giftpflanze und steht unter Naturschutz. Ihre Blütezeit ist von März bis April, wo sie dann ihre aufrecht stehenden grün-weißen Blüten zeigt.
Da es sich bei den Blütenblättern eigentlich um Kelchblätter handelt, werden diese auch nicht abgeworfen und deshalb auch länger haltbar. Die Pflanze ist giftig für Vögel, Rinder, Pferde, Hasen, Hunde, Katzen und für alle Nager.

Andere deutsche Bezeichnungen für die Grüne Nieswurz sind bspw. Schneewurz, Kreschtwurzel, Feuerwurzel, Kristagel, Hallepulverpflanze, Geißglogge, Wrangenwurzel, Kristagel und Frang.

Garten RitterspornDer Garten- Rittersporn, lateinisch Consolida ajacis, gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse und ist aus dem Mittelmeerraum zu uns nach Deutschland gekommen. Dort kommt er an Wegesrändern und auf Magerwiesen vor. Die Pflanze ist auch unter dem Namen Hyazinthen- Rittersporn bekannt.
Der Garten-Rittersporn blüht einjährig mit zahlreichen Blüten, die in aufrechten Trauben am Ende der Stängel und Äste sitzen. Die blauvioletten Blüten sind mit einem dünnen Sporn etwa 2 cm groß und zweiseitig- symetrisch.
Am Sporngrund wird der Nektar von den Nektarblättern abgesondert und kann nur von Hummeln oder einigen Schmetterlingen mit besonders langem Rüssel erreicht werden. Damit ist gesichert, dass die Insekten die Blüte bestäuben um an den Nektar zu gelangen.

kein Bild vorhandenDer hohe Rittersporn ist eine beliebte Staudenpflanze, die kalkreiche, durchlässige und nährstoffhaltige Böden sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigt. Er kommt in der Natur, wenn überhaupt noch, hauptsächlich in alpinen Regionen vor. In Deutschland fehlt er vollständig, ist aber noch vereinzelt in den außerdeutschen Alpen, den Pyrenäen und Karpaten in Höhenlagen von 1000 bis 2000 Metern zu finden. Darüber hinaus kommt er noch in Gebirgsregionen Nordamerikas und Asiens vor. Bevorzugte Standorte sind dort Berghänge, lichte Gebirgswälder und Mulden sowie Bachränder.

kein Bild vorhandenDer Acker Rittersporn (Consolida Regalis) gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Die bis zu 45 cm hohe Pflanze ist einjährig und besteht aus einem Stängel, der mehrfach verzweigt ist. Die Blätter haben einen sehr kurzen bis gar keinen Stiel und erinnern aufgrund ihres zipfelartigen Aussehens ein wenig an Dill. Die Blütezeit des Acker Rittersporn ist in den Monaten Juni bis August. Bei den meisten Pflanzen sind die Blüten kräftig blau, es gibt aber auch weißen oder roten Rittersporn. Die Blüten sitzen traubenartig am oberen Teil des Stängels und bestehen aus mehreren Blütenblättern sowie einem nach hinten stehenden Sporn. Nach der Blüte entstehen sogenannte Balgkapseln, die den neuen Samen enthalten.

ScharbockskrautDas Scharbockskraut wird unter Botanikern auch als Ranunculus ficara bezeichnet. Im umgangssprachlichen Gebrauch wird es auch als Feigwurz bezeichnet.
Das Scharbockskraut gehört zu den Hahnenfußgewächsen und blüht nur in den Frühjahrsmonaten. Es wird zur Klasse der zweikeimblättrigen Pflanzen, Untergruppe Bedecktsamer gezählt.

Das äußere Erscheinungsbild ist eine eher krautartige, bodennahe Wuchsform, welche auch größere Bodenflächen überdecken kann. Scharbockskraut ist eine mehrjährige Pflanze und gilt als Bodendecker.