Busch-WindröschenDas Busch-Windröschen ist in wilder Form vor allem in Europa weit verbreitet, wo es im Frühjahr mit seinen großen, weißen Blütensternen auf grünen Blättern richtige Blütenteppiche in Wäldern ausbildet. Häufig wird es auch als Zierpflanze im Garten verwendet, wo es am besten an ungestörten Plätzen unter Gehölzen gepflanzt wird, um eine prächtige Entwicklung zu gewährleisten.

Verbreitet ist das Busch-Windröschen vor allem in West- und Mitteleuropa sowie auch in Teilen von Asien durchgängig vom Flachland bis in die Gebirge hinein. In Deutschland ist es bis auf die Küstenregionen besonders weit verbreitet. Diese Pflanzenart bildet besonders im Frühjahr die Krautschicht von Wäldern, deren Böden dann großflächig bedeckt werden, da diese Gebiete dann noch ein hohes, von ihr benötigtes Maß an Licht bieten können. Dabei siedelt sie sich in sommergrünen Laubwäldern an, wo der Boden frisch bis feucht, nährstoffreich und lehmig ist.

Das Busch-Windröschen fällt unter die Gattung der Windröschen, die auch als Anemonen bezeichnet werden, und gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Somit ist es eine zweikeimblättrige Staudenpflanze.

Die botanische Bezeichnung für das Busch-Windröschen lautet Anemone nemorosa. Besonders volkstümlich wird das Busch-Windröschen auch häufig Hexenblume genannt.

Busch-WindröschenDas Busch-Windröschen kann zwischen 10 und 25 Zentimeter hoch werden. An ihrem Stängel befinden sich meist drei, etwa drei bis sechs Zentimeter lange Hochblätter, die tief eingeschnitten sind. Pro Pflanze bildet sich im Frühjahr eine weiße Blüte heraus, die von mehreren Blütenblättern sternförmig gebildet wird.

Bei der Blütezeit dieser Pflanzenart handelt es sich ausschließlich um den Frühling, wobei insbesondere die Monate März, April und Mai zu nennen sind.

Eine Verwendung in der Medizin oder der Gastronomie findet das Busch-Windröschen nicht, denn alle Teile der Pflanze sind im frischen Zustand aufgrund des darin enthaltenden Protoanemonins giftig. Früher wurde es noch zur äußerlichen Behandlung von Gelenkschmerzen eingesetzt, heute lediglich in Form von homöopathischen Zubereitungen bei Menstruationsproblemen.