AlantAlant gehört zu der Familie der Korbblütler und umfasst etwa 90 verschiedene Arten.
Sie ist eine alte Bauergartenpflanze.
Ihr botanischer Name ist Inula helenium, abgeleitet von dem griechischen Wort hinaein, was so viel wie ausleeren oder reinigen bedeutet. Diese Übersetzung ist auf die abführende Wirkung der Pflanze zurück zu führen.
Die Pflanzen haben völlig unterschiedliche Größen. Von winzigen bis über drei Meter Hohe Arten gibt es alles.
Alant erinnert in seinem Aussehen ein wenig an Arnika und wächst gut in nahrhaftem Gartenboden.

ArnikaDie Arnika, mit ihrem botanischen Namen als Arnica montana bezeichnet, kommt meist wie ihr wissenschaftlicher Name bereits erkennen lässt im Bergland vor. In Europa, zum Beispiel in den Vogesen in den Alpen, in den Pyrenäen und im Balkan findet man ganze Wiesen, welche mit Arnika übersäht sind. Im Flachland jedoch kommt die Heilpflanze eher selten vor. Aufgrund dessen steht diese auch unter Artenschutz und darf nicht gesammelt werden. Die Arnica montana, oftmals auch als Bergdotterblume, Berg-Wohlverleih oder Kraftwurzel bezeichnet gehört der Familie der Korbblütler (Asteraceae) an. Durch saure Böden wird ihr Wuchs begünstigt, kalkhaltige Böden bewirken das Gegenteil und werden somit vermieden.

BergflockenblumeDie Bergflockenblume ist eine auch in Deutschland verbreitete krautige und ausdauernde Staudenpflanze, die vor allem aufgrund ihrer schönen, blau gefärbten Blüten mit ihrem Aussehen bestechen kann. Sie wächst wild und wird nur gelegentlich auch als Zierpflanze für Natur- und Steingärten verwendet. Dort verwildert sie dann relativ schnell, kann jedoch abgeschnitten auch als lang haltende Schnittblume dienen.

GänseblümchenDie kleine Naturschönheit trägt den lateinischen Namen Bellis perennis, das heißt soviel wie "schöne Mehrjährige". Das Gänseblümchen gehört in die Familie der Korbblütler.

Ihre ovalen Blätter wachsen in dichten Rosetten. Sie umranden die immer wieder nachwachsenden Stängel. Diese tragen das runde gelbe Blütenköpfchen, das an viele winzig kleine Stecknadelköpfchen errinert. Zweireihig legen sich die feinen weißen Zungenblüten um die gelbe Röhrenblüte, das sogenannte Körbchen und perfektionieren somit das Aussehen des Gänseblümchens. Sie wird bis zu 10 cm groß.

Ihren Ursprung hat das Gänseblümchen im Mittelmeerraum. Heute ist sie in ganz Europa heimisch und wächst auf Wiesen und Weiden, Parkrasen und Gärten. Sie schätzen volle Sonne, vertragen aber keine extreme Hitze oder Dürre. Mittlerweile findet man sie auch in Nord- und Südamerika, Neuseeland und Madeira.

GänseblümchenDas Gänseblümchen ist ein kleiner Vorbote des Frühlings, sie blüht von März bis September und mitunter auch in den Oktober hinein.

Sie erfreut nicht nur unser Auge mit ihren zarten Blüten, sondern ist auch als Heilpflanze beliebt und vielseitig anwendbar.
Bei Erkältungskrankheiten, Appetitlosigkeit, Frühjahrsmüdigkeit - um nur einiges zu nennen - soll das Gänseblümchen ihre Heilkraft zum Besten geben können. Außerdem bereichert das Gänseblümchen mit ihren Blütenköpfchen Salate, Suppen, Butterbrote etc., aber bitte nur in Maßen genießen.

Sogesehen sollte man nicht einfach achtlos an der kleinen Schönheit vorübergehen, wenn sie einem am Wegesrand, auf einer Wiese, im Park oder wo auch immer begegnet. Ein kurzes Innehalten und sich an ihr erfreuen wird sicherlich hier und da ein sanftes Streicheln der Seele bewirken.

Andere Namen für das Gänseblümchen sind von Region zu Region unterschiedlich. Hier einige Beispiele: Maßliebchen, Augenblümchen, Gänseliese, Gänseagerl, Himmelblume, Katzenblume, Maiblume, Mairöserl, Märzblume, Marienblume, Monatsblume, Müllerblume, Mutterblümchen, Mutterblümchen, Mutterrockblume, Osterblume, Rainblume, Regenblume, Seidenröserl, Tausendschön, Zeitlosenkraut, Angerblümlein, Buntblümlein, Fenneblome, Fentjeblome, weiß Frühblümlein, Gänsegisserli, Johannisblümli, Mädchenblume, Märschblum, Magdalenchenblümchen, Maifüßchen, Maliescher, Maddeseblümchen, Margaretel, Margaretenblume, Margenblume, Markblome, Marlblom, Massüßelen, Matzelieschen, Monatle, Monaterle, Mühleblümli, Müllerblümli, Osterblümel, Ringelöslein, Rockerl, Ruckerl, Sommerröslin, Schweizgerler, Sommertürlein, Wandeleien, Wasenblümli, Wieseli.

 

GemswurzDoronicum orientale lautet der lateinische Name der Gemswurz, die zur Familie der Korbblüter gehört, und auch unter dem Namen Gämswurz oder auch Balkan-Gemswurz bekannt ist. 35 anspruchslose Arten der Gattung Gemswurz finden sich in Europa als Wildpflanze, und auch als Zierpflanze ist diese Pflanze in unseren Breitengraden sehr beliebt. Ihren Ursprung hat die Gemswurz in den Mittelmeerländern und auf dem Balkan, weshalb sie auch den Namen Balkan-Gemswurz erhalten hat.

Als ausdauernde und mehrjährige Pflanze bevorzugt die Gemswurz halbschattige Standorte, wobei sie nährstoffarme, lehm- und kalkhaltige Böden besonders gut gedeihen lassen. Hier findet man sie oft ausgewildert, und als Zierpflanze wird sie bevorzugt in Steingärten oder auch Bauerngärten gepflanzt.

GemswurzIhre Merkmale sind kräftige und lange Stiele, die die Gemswurz bis zu einer Höhe von 60cm hoch wachsen lassen können. In den unteren Bereichen finden sich kaum behaarte Stellen, hingegen im oberen Bereich vermehrt so genannte Woll- und Drüsenhaare. Direkt am Stiel wachsen die wechselständigen und einfachen Blätter mit einer runden oder auch herzförmigen Form. Die Blattbreite zeigt eine leicht Zähnung auf. Am Pflanzengrund wachsen die großen Grundblätter rosettenartig heran. Sehr kräftig und leuchtend gelb streckt die Gemswurz ihre Blüten nach oben und können bis zu 5cm je Köpfchen breit werden. In Trauben oder auch einzeln befinden sie sich am Stielende, wobei der Körbchenboden ohne Spreublätter leicht gewölbt ist. Die Hüllblätter sind zweireihig, bis zu 1,5cm lang, zudem zeigen sich leicht gerippte und behaarte Früchte. Die Wurzelbildung erstreckt sich über lange Ausläufer und ist eher dünn in der Ausprägung. An den Ausläuferenden bilden sich neue Blattrosetten, und die Vermehrung findet über eine vegetative Vermehrung (Ausläufer), sowie Samen statt.

Die Gemswurz gehört zu den Stauden, die bereits sehr früh im Jahr wachsen, mit einer Blütezeit zwischen März und Juni. Die Gemswurz wird jedoch nicht nur gerne als Staude gepflanzt, sondern erfreut sich als schnitttaugliche Vasenblume äußerster Beliebtheit.

KamilleDie Echte Kamille gehört zu der Pflanzenfamilie der Korbblütler und trägt den lateinischen Namen Matricaria recutita. Bereits seit der Steinzeit ist die Kamille ein so genannter Kulturfolger, sowie ein Archäophyt ( Alteinwanderer). Die Echte Kamille gilt als Arzneipflanze und ist als Kamillenblüte auch unter dem pharmazeutischen Namen Flos chamomillae oder auch Chamomillae flores bekannt.

Einjährig und krautartig zeigt sich die aromatisch duftende Echte Kamille, die mit einer Wuchshöhe von bis zu 50cm und fiederteiligen wechselständigen Laubblätter, saftige und weiche Stängel vorzuweisen hat. Die einzelnen körbchenförmigen Blütenstände befinden sich jeweils am Ende des Stängels und sind innen hohl. In diesen Blütenkörbchen bündeln sich viele Blüten, welche einen bis 25 cm großen Durchmesser erreichen können. Im Inneren befinden sich gelbe Röhrenblüten, dagegen sind die äußeren Blütenblätter weiß und eher zurückgeschlagen.

Die Echte Kamille bevorzugt als Wachstumsort lehmreiche und kalkarme Äcker, salzige Weiderasen oder auch Brachen. Ihr Vorkommen findet sich in ganz Europa (im Süden und Osten) oder auch in zahlreichen Teilen von Asien. Von Mai bis September ist die Blütezeit der Kamille.

KamilleAufgrund des ätherischen Öles in der Echten Kamille, kann diese Pflanze unter anderem bakterizide und auch fungizide Eigenschaften aufweisen, was sie zu einer medizinisch wertvollen Pflanze befähigt. 1987 wurde die Echte Kamille deshalb auch zur "Arzneipflanze des Jahres" gewählt.

Ihre Anwendungsgebiete findet die Echte Kamille sowohl äußerlich als auch innerlich: Die bekannteste Form ist wohl die getrockneten Kamillenblüten als Tee zu verwenden. Zudem wird sie in der Aromatherapie eingesetzt, sowie als Lösungen und Konzentrate für Mundspülungen, Sitzbäder, in Salben oder auch als zusätzliches Mittel für Inhalationen wie zum Beispiel bei Schnupfen. Ärzte empfehlen den Kamillentee gerne bei Magenbeschwerden, und wer unter einem unruhigen Schlaf leidet bekommt den Tipp des Kamillenkissens, welches beim Schlafen für eine beruhigende Stimmung sorgt. Die Blüten der Echten Kamille werden auch gerne innerhalb einer Kräutermischung genutzt und können auch bei Menstruationsbeschwerden wohltuende Linderung verschaffen.

kein Bild vorhandenDas Katzenpfötchen trägt den botanischen Namen Antennaria dioica und wird aufgrund seiner Blütezeit auch Himmelfahrtsblümchen genannt. Da die Pflanze sehr anspruchslos ist, eignet sie sich perfekt für Gärten mit wenig fruchtbaren Böden. Die Heimat des Katzenpfötchens ist Nordamerika, mittlerweile kommt die Pflanze jedoch auch in Nordeuropa häufig vor. In der freien Wildbahn wächst das Katzenpfötchen überwiegend an Mauerfugen und Trockenmauern, teilweise wurden auch in Sandböden schon einzelne Exemplare gesichtet. Wer das Katzenpfötchen in seinem Garten auspflanzen möchte, sollte auf einen Mindestabstand von 20 cm. zwischen den einzelnen Pflanzen achten, da sich aus den Ausläufern relativ schnell blühende Teppiche bilden, die einen schönen Blickfang bieten. Das Katzenpfötchen kann im Gewächshaus selbst kultiviert oder im Fachhandel erworben werden.

Neben der Nutzung als Zierpflanze in Gärten wird das Katzenpfötchen auch in der Floristik gern eingesetzt. Die kleinen, hübschen Blüten sind ein schmuckes Beiwerk in Blumensträußen, besonders im Frühjahr ist das Katzenpfötchen häufig in Sträußen vorhanden. Im Garten braucht das Katzenpfötchen nur wenig Pflege, ein sonniges Plätzchen reicht aus, Bewässerung und Düngung sind nicht notwendig. Die Pflanze gehört zu den mehrjährigen Exemplaren, da sie komplett winterhart sind, brauchen sie über die kalte Jahreszeit nicht aus dem Beet genommen werden. Im Sommer benötigt das Katzenpfötchen aber viel Licht, ein schattiger Ort kann dafür sorgen, dass die Pflanze innerhalb eines kurzen Zeitraumes kaputt geht.

Die Blütezeit des Katzenpfötchens liegt zwischen den Monaten Mai und Oktober, vermehrt wird die Pflanze durch Bestäubung von Bienen und Schmetterlingen. Da die Wuchshöhe des Katzenpfötchens recht gering ist, sollten keine hohen Pflanzen in unmittelbarer Nähe gesetzt werden. Im Durchschnitt wird ein Katzenpfötchen etwa 10 cm. hoch, nur einige Exemplare erreichen Wuchshöhen von 30 cm oder mehr. Diese Ausnahmen sind in Europa kaum zu finden, lediglich in den sonnigen Teilen Amerikas wurden schon größere Katzenpfötchen gesichtet. Da das Katzenpfötchen in Europa vom Aussterben bedroht ist, steht es in Deutschland unter Artenschutz. Durch andere, schmarotzende Pflanzen wird die Existenz des Katzenpfötchens immer weiter eingeschränkt und die Gattung ist bedroht.

MargeriteDie Margerite gehört zu den am weitesten verbreiteten Wiesenblumen Mitteleuropas und hat sich vor allem in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz angesiedelt. Aber auch im Rest Europas und sogar in Teilen Asiens sowie in Nordamerika und in Australien verbreitet sich die Margerite auf Wiesen und Feldern, ziert Wegränder und blüht sogar im Gebirge. Den Ursprung dieser Gattung vermutet man heute im Norden Afrikas.

MariendistelDie Mariendistel (Silybum marianum) gehört zur Familie der Korbblütler. Sie wird bis zu 1,5 m hoch, hat dornige dunkelgrüne Blätter und kleine kugelförmige purpurrot-violette Blüten, die von Juni bis September blühen. Die Pflanze ist auch unter dem Namen Milch- oder Frauendistel bekannt.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Mariendistel war Kleinasien, Nordafrika und Südeuropa. Die heilenden Eigenschaften der Mariendistel wurden bereits von dem griechischen Arzt Dioskurides (um 40-90 n. Chr.) erwähnt. Seit dem Mittelalter ist die Mariendistel auch in Mitteleuropa bekannt. Sie wurde damals schon als Heilpflanze in Klostergärten angebaut.

Kein Bild vorhndenDer Pestwurz (lateinisch Petasites hydrius) gehört zur Familie der Korbblütler und zur Gattung Pestwurz. Er erreicht eine Größe zwischen 15 und 115 cm. Seine Blätter sind herzförmig und können zwischen 60 und 80 cm breit werden. Im Volksmund ist der Pestwurz auch unter anderem als Adamsblatt, Kraftwurz, Tabaksblatt, Neunkraftblatt, Huatplotschen, Huafplätschen oder Krotenblatt bekannt.