BlutweiderichSchön und heilend!

In der freien Natur sowie auch in vielen Gärten sieht man ihn stehen - den Blutweiderich. Im Lateinischen wird diese Pflanze auch Lythrum salicaria genannt. Der Blutweiderich gehört zu den Weiderichgewächsen und bekam seinen Namen dadurch, dass ihm eine blutstillende Eigenschaft nachgesagt wird. Außerdem ähneln die Blätter denen einer Weide.

Diese mehrjährige Staude bevorzugt einen feuchten oder sumpfigen Standort. In der freien Natur ist sie daher sehr oft in Moorgebieten, an Bachläufen oder Uferzonen zu bewundern. In Gärten ist sie eine dankbare Pflanze zur Verschönerung von Teichen. Es ist allerdings auch möglich sie in lockeren, frischen Böden zu pflanzen. Der Standort sollte allerdings nicht den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt sein. Eine halbschattige Lage ist ideal.

Blutweiderich ist ein wahrer Dauerblüher. Von Juli bis September blüht er nahezu unermüdlich. Durch die kräftigen, geraden Blütenähren zieht diese Staude die Blicke schon von weitem auf sich. Die reizenden Blüten locken in kräftigen Farben wie Rot, Rosa, Violett oder auch in Weiß, zahlreiche Insekten und Schmetterlinge an. Besonders Hummeln und Bienen können dem süßen Nektar der vielen kleinen Blüten nicht widerstehen.
Diese Pflanze kann bis zu 200 cm hoch werden, wobei in unseren Breitengeraden eine Höhe von 80 cm bis 120 cm erreicht wird.

Die Vermehrung ist relativ einfach. Meist geschieht das durch Selbstaussaat, doch man kann auch durch Stecklinge gute Ergebnisse erzielen.

BlutweiderichLeider wird dem Blutweiderich wenig Beachtung geschenkt und dabei steckt in dieser Pflanze mehr als man denkt. Schon in früheren Zeiten nutzte man ihre Gerbstoffe in Gerbereien und war sich auch über die heilende Wirkung durchaus schon bewusst.
In der Naturheilkunde leistet er gute Dienste.
Man kann seine Wurzel das Kraut und die Stängel gegen verschiedene Krankheiten anwenden.
Am bekanntesten ist er für seine blutstillende Wirkung. Allerdings hilft er auch gegen Durchfall, Husten, senkt den Blutzucker, hilft gegen Juckreiz und Ekzeme. Er beschleunigt die Wundheilung und kann auch bei Kindern angewendet werden.