BuchweizenBuchweizen findet man selten wild wachsend, er wird meist auf Ackerflächen angebaut. Es handelt sich um eine etwa zwei Meter hochwachsende, krautige Pflanze. Buchweizen ist roh oder gekocht essbar und hat einen leicht nussigen Geschmack. Es kann auch als Buchweizen Mehl in Pfannkuchen, Nudeln, Brot usw. verwendet werden oder als Verdickungsmittel in Suppen. Buchweizen Fladen werden besonders in den Niederlanden gerne gegessen. Buchweizen ist reich an Vitamin B6 und man kann sogar daraus Bier brauen. Da es kein Gluten enthält kann es somit auch von Menschen mit Zöliakie oder Allergien gegessen werden. Die Blätter der Pflanze sind reich Rutin, welches bei Kreislauf-Problemen hilft, den Blutdruck senkt und die Blutgefäße erweitert. Als homöopathisches Heilmittel bei der Behandlung von Ekzemen und Leber-Erkrankungen werden die Blätter verwendet. Bei Typ-II-Diabetes wird Buchweizen als hilfreich angesehen, die Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet sind vielversprechend. Die Pflanze ist reich an Eisen, Zink und Proteinen. Buchweizen ist auch ein sehr guter Dünger und dient wild lebenden Tieren als Futtermittel.

Ursprünglich kommt der Buchweizen aus Nord- und Zentralasien, wo er um 6000 v. Chr. angebaut wurde. Er wurde in Nordamerika kultiviert und ist heute auch in Europa verbreitet. Buchweizen Honig ist auch in Russland beliebt, dort kommt Buchweizen auch vor. Vor einem Jahrhundert war Russland mit 6,5 Millionen Hektar weltweit führend in der Produktion von Buchweizen. Heute ist China der weltweit führende Hersteller.

Buchweizen hat zwei Gattungen: die eurasische Gattung (Fagopyrum) und die nordamerikanischen Gattung (Eriogonum). Andere Namen für diese Pflanze sind "Französischer Weizen" und lateinisch Fagopyrum (Buche).
Die Pflanze bevorzugt Licht und einen alkalischen Boden, im Schatten kann die Pflanze nicht wachsen. Beim Anbau sollte man trockene, sandige Böden bevorzugen. Die Pflanzen haben eine schlechte Frostbeständigkeit aber sie sind gegen Krankheit und Insektenbefall resistent. Die Blüten haben eine braune Farbe.

Buchweizen blüht von Juli bis September, die Samen sind von August bis Oktober reif. Zu viel Dünger, vor allem Stickstoff, mindert die Erträge.

KnöterichDer Knöterich (Polygonum) zählt zu den wuchskräftigsten Pflanzen. Die mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Knöterichgewächse kann Wuchshöhen von bis zu 15 Metern erreichen. Selbst größere Flächen lassen sich mit der auch Chinesischer Knöterich oder Architektentrost genannten Schlingpflanze mühelos begrünen. Niedrigere Arten sind der Vogel-Knöterich (Polygonum aviculare), welcher einen festen Stängel und längliche Blätter besitzt, sowie der Schlangen-Knöterich (Polygonum bistorta), welcher seinen Namen seinen schlangenartig gewundenen Wurzeln verdankt. Die Blätter des Knöterichs sind wechselständig dunkelgrün auf der Oberseite und bläulich grün auf der Unterseite. Im Herbst färbt sich das Laub hellgelb.