ImmergrünImmergrün ist eine robuste Pflanze, die in ganz Europa heimisch ist. Sie kommt aber ebenfalls häufig in Asien vor. Botaniker unterscheiden zwischen dem kleinen Vinca minor und dem großen Vinca major Immergrün - bei letzterem sind Blätter und Blüten etwas größer. Die Blätter des Immergrün sind rundlich bis eiförmig, klein und glatt und von einem tiefen Grün. Die Blüten sind wunderschön blau oder violett und sternförmig.

Das Immergrün gehört zur Gattung der sogenannten Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Es ist ein Bodendecker, behält das ganze Jahr seine Blätter (daher kommt auch sein Name) Aufgrund dieser Eigenschaft wird das Immergrün auch gern für Grab-Bepflanzungen genommen. Es gilt als ein Symbol für das ewige Leben.

Das Immergrün ist ein relativ anspruchsloses Gewächs und bevorzugt schattige oder halbschattige Plätze. Immergrün ist eine mehrjährige Pflanze, die immer wieder nachwurzelt und so große Flächen bedecken kann. Es blüht zwischen März und Mai und wird bis ca. 10 Zentimeter hoch. Die Nachblüte kann aber den ganzen Sommer über dauern.
Im Frühjahr gelingt einfache Stecklingsvermehrung, man kann aber auch Ausläufer abteilen und neu pflanzen. Immergrün verhindert den Wuchs von Unkraut. Immergrün wird auch in der Garten- und Parkbepflanzung genutzt.

ImmergrünAndere Namen für das Immergrün sind Pervinca, Totenkraut, Dauerkraut, Sinngrün, Ewigkraut oder Jungfernkraut. Den Namen Jungfernkraut hat die Pflanze, weil früher Jungfrauen ihre Kränze aus Immergrün flochten - diese Kränze waren ein Symbol für Glück und Erfolg. Der lateinische Name der Pflanze hat ihren Ursprung in "pervincere" - Kränze binden.

Das Immergrün enthält Alkaloide und Bitterstoffe, die auch heilende Wirkungen haben. Diese Stoffe, besonders die sogenannten Vincamine, helfen gegen Durchblutungsstörungen im Gehirn und Bluthochdruck. Sie wirken außerdem auch stimulierend auf das Immunsystem und sind senken den Blutzucker. Durch diese Eigenschaften findet das Kraut vor allem in der Geriatrie Verwendung.
Immergrün wird auch in der Homöopathie benutzt, hier wird es als Heilmittel für Erkrankungen der Haut eingesetzt.

SupmfdotterblumeDie Sumpfdotterblume trägt den botanischen Namen Caltha palustris und gehört zu den mehrjährigen Pflanzen. Die Sumpfdotterblume erreicht eine Höhe von maximal 60 cm., je nach Region gibt es auch kleine Exemplare von 20 cm. Höhe oder weniger. Die Wurzel der Sumpfdotterblume ist waagerecht kriechend und von hoher Stabilität. Die Stängel der Pflanze ragen steil nach oben auf, an den Enden der Stängel verzweigen sich kleine, blütentragende Äste. Die Sumpfdotterblume blüht zwischen Mai und August, nach dem Ende der Blütezeit kann die Pflanze zurück geschnitten werden. Die Blüten haben eine goldgelbe Färbung, daher hat die Sumpfdotterblume ihren Namen. In einigen Regionen wird die Sumpfdotterblume auch als Goldrose bezeichnet, der Name Dotterblume wird übergreifend für die Sumpfdotterblume und andere Arten verwendet.